Die Cuvée Rosé von Laurent-Perrier gehört zu den bekanntesten Rosé-Champagnern. Schon an der Flasche erkennst du sie: Seit 1968 steckt sie in einer bauchigen Flasche in Wappenform. Damals war Rosé-Champagner kaum gefragt, Bernard de Nonancourt setzte trotzdem auf einen Rosé aus Mazeration. Sie ist der richtige Champagner, wenn es festlich und zugleich fruchtig sein soll.
Im Glas
Im Glas wandelt sich die Farbe von einem kräftigen Himbeerton zu Lachsrosa. In der Nase ist sie bemerkenswert frisch und zeigt eine ganze Palette roter Früchte: Himbeere, Johannisbeere, Erdbeere und Schwarzkirsche. Am Gaumen startet sie frisch und lebendig, dann wird sie geschmeidig und rund. Rote Beeren prägen den Geschmack bis in den Abgang.
Weingut & Herkunft
Laurent-Perrier wurde 1812 gegründet und hat seinen Sitz in Tours-sur-Marne. Die Cuvée Rosé besteht zu 100 % aus Pinot Noir von zehn Crus der Montagne de Reims. Die Farbe entsteht durch Mazeration: Die entrappten Trauben liegen je nach Ernte 48 bis 72 Stunden auf der Maische, bevor sie gepresst werden. Das ist in der Champagne selten, denn die meisten Rosés werden aus Weiß- und Rotwein verschnitten. Anschließend reift der Champagner fünf Jahre im Keller.
Dazu passt
Laurent-Perrier empfiehlt sie zu exotischer und asiatischer Küche, mariniertem Fisch, Parmaschinken, dem Käse Chaource und Desserts mit roten Früchten. Probier sie zu einem Curry mit Mango-Chutney oder zu einem cremigen Weichkäse mit Feigenchutney.
Servieren & Lagern
Serviere sie gut gekühlt bei 8 bis 10 °C in einem Weißweinglas, damit sich die Fruchtaromen entfalten. Lagere die Flasche liegend, kühl und dunkel. Geöffnet hält sie sich mit einem Champagnerverschluss im Kühlschrank etwa einen Tag.