Papillon reift seinen Roquefort seit 1906 in den Kellern von Roquefort-sur-Soulzon im Aveyron. „Noir“ ist die Auswahl des Hauses für Käsefachgeschäfte: Nur die besten Laibe bekommen die schwarze Folie mit dem Schmetterling. Roquefort war 1925 die erste französische Käse-Ursprungsbezeichnung und trägt heute das Siegel AOP.
Herkunft und Herstellung
Roquefort entsteht ausschließlich aus roher, nicht entrahmter Milch von Lacaune-Schafen. Den Edelschimmel Penicillium roqueforti gewinnt Papillon aus Roggenbrot, das im eigenen Ofen gebacken wird. Die Laibe reifen mindestens 14 Tage in den Naturkellern am Fuß des Combalou, die über Felsspalten, die „Fleurines“, belüftet werden. Danach wird jeder Laib in Folie eingeschlagen und reift langsam weiter, beim Papillon Noir insgesamt rund 90 Tage. In der Trockenmasse stecken mindestens 52 Prozent Fett.
So schmeckt er
Der weiße Teig ist von großen, zahlreichen Höhlen mit intensiv blauem Schimmel durchzogen. Er ist glatt, geschmeidig und schmelzend. Der Geschmack ist kräftig und typisch für Roquefort, dabei ausgewogen und lang im Abgang. Eine Rinde hat er nicht, er reift in Folie.
So servierst du ihn
Der Hersteller empfiehlt Landbrot und reife Birne dazu, im Glas einen Banyuls, Maury oder Portwein, bei Weißwein einen Jurançon oder Monbazillac. Auf der Käseplatte passen unser Feigen-Balsamico-Chutney, Haselnüsse in Honig und das Trauben-Nuss-Brot. Roquefort ist mit Rohmilch hergestellt. Nimm ihn kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank und schneide ihn mit einem dünnen, angewärmten Messer.
Nur bei uns an der Theke
Frische Thekenware verschicken wir nicht. Den Roquefort Papillon Noir bekommst du nur bei uns im Laden in Kelkheim. Komm vorbei, wir beraten dich gern.