Ingwer hat sich vom Exoten zum Küchenliebling entwickelt, und genau diese Knolle steht im Ingwergeist von Hubertus Vallendar im Mittelpunkt. Für ihn verarbeitet die Brennerei in Kail an der Mosel brasilianischen Ingwer und konzentriert dessen Aromen in einem besonders schonenden Brennvorgang. Das Ergebnis ist ein klarer, würziger Geist mit 40 % vol für alle, die es nach dem Essen gern frisch und ein wenig scharf mögen.
Im Glas
Die Nase ist ganz typisch Ingwer: frische Kopfnoten, Zitrus, Mandarine und Limette, ätherische Öle und eine kühle, fast mentholartige Frische. Darunter liegen zart erdige, wurzelige Töne und ein feiner Hauch Nuss. Am Gaumen zeigt er sich intensiv nach frisch geriebener Ingwerwurzel, mit Zitrusfrische, einem Hauch Limettengras und floralen Akzenten. Eine feine, harzig-bittere Note gibt ihm Halt, der Nachhall ist dicht, harmonisch und lang.
Herstellung & Herkunft
Der Ingwergeist gehört zur Linie „Das Original“ und reift ohne Holzfass, so bleibt die Frische der Wurzel unverstellt. Die Brennerei Hubertus Vallendar trägt beim World Spirits Award seit 2005 den Titel „World Class Distillery“. Der Ingwergeist selbst wurde dort mehrfach ausgezeichnet, zuletzt 2025 mit Doppel-Gold und 95,7 von 100 Punkten.
Wer die Brennerei in Kail besucht, verkostet in der Destithek, einer Erlebnisdestillerie mit klaren Linien und naturbelassenem Kirschbaumholz. Dort steht die ganze Palette aus Bränden, Geisten, Likören, Gin und Whisky zum Probieren bereit.
Genuss
Am besten trinkst du ihn bei 16 bis 18 °C aus einem Tulpenglas. Der Brenner empfiehlt ihn als Begleiter zu Fisch und Meeresfrüchten, etwa zu gebackenem Steinbeißerfilet mit Olivenkruste, zu Schweinefleisch in Kokos-Ingwer-Sauce oder zu einer Süßkartoffel-Cremesuppe mit Erdnüssen. Nach dem Essen passt er gut zu fruchtigem Chutney, Orangentrüffeln oder herber dunkler Schokolade. Bewahre die Flasche stehend, kühl und dunkel auf, so bleibt das Aroma auch nach dem Öffnen lange erhalten.