Mit dem aromatischen Salbei holst Du Dir den Süden in die heimische Küche.
Wissenswertes zur Geschichte des Salbeis
Wie Rosmarin, Thymian oder Basilikum ist Salbei ein typisch mediterranes Kraut, das aus den südlichen Küchen nicht wegzudenken ist. Bevor er jedoch im Mittelalter seinen Siegeszug als Küchenkraut antrat, wurde er vor allem als Heilpflanze geschätzt, wie auch sein lateinischer Name "Salvia officinalis", von "salvare" (heilen), belegt. Als solche war er bereits im alten Ägypten als Mittel gegen Unfruchtbarkeit bekannt und auch die alten Römer erkannten seine desinfizierende und adstringierende Wirkung. Im späten Mittelalter wurde er dann auch bei uns in den Klostergärten kultiviert und zunehmend als Gewürz eingesetzt.
Salbei eignet sich zum Würzen zahlreicher Gerichte
Zum Kochen werden die leicht pelzigen Blätter des Salbeis verwendet. Vor allem für die Zubereitung italienischer Speisen ist er unerlässlich. Aufgrund seiner verdauungsfördernden Wirkung wird er gern fetten, schwer verdaulichen Speisen zugegeben. Mit seinem intensiven, würzig-bitteren Geschmack, der an Kampfer erinnert, und seinem aromatischen Aroma passt er gut zu verschiedenen Fleischsorten wie Lamm, Schwein oder dem italienischen Klassiker "Saltimbocca" aus Kalbfleisch. Aber auch zum Aromatisieren von Gemüse- und Pastagerichten, Eiern und Hülsenfrüchten ist er ideal. In der deutschen Küche wird er klassischerweise zum Würzen von Aal verwendet.
Die wichtigsten Produktinformationen kurz zusammengefasst
- Salbei, geschnitten: italienischer Klassiker für Fleisch-, Fisch- und Pastagerichte
- Geschmack: intensiv, würzig-bitter, mit Kampfer-Note
- Herkunft: Deutschland
- Inhalt: 10g
Salbei verwenden und kombinieren
Salbeiblätter harmonieren besonders gut mit Zwiebeln und Knoblauch, lassen sich getrocknet und geschnitten aber auch hervorragend mit anderen Kräutern wie Thymian und Estragon kombinieren. Am besten entfaltet sich das Aroma von Salbei, wenn er lange mitgegart oder in Fett angebraten wird. Ein einfaches, leckeres Pastagericht bekommt man z. B. schon, wenn man Gnocchi oder Spaghetti in etwas Salbeibutter schwenkt und mit geriebenem Parmesan serviert.
Zutaten: