Wacholderbeeren sind ein wichtiger Bestandteil von Gin und anderen Wacholderschnäpsen, doch sie verleihen auch verschiedenen Speisen einen unverwechselbaren Geschmack.
Aromatisches Gewürz mit langer Tradition
Genau genommen handelt es sich bei Wacholderbeeren gar nicht um Beeren, sondern vielmehr um die Zapfen des immergrünen Wacholderstrauches, der zu den Zypressen zählt. Er ist in ganz Europa und in den gemäßigten Klimazonen Asiens beheimatet. Kultiviert wird er zumeist in Italien. Die grünen bis dunkelviolett gefärbten Scheinfrüchte wachsen zapfenförmig an den Spitzen der mit stacheligen Blättern bedeckten Zweige. Beim Trocknen verändert sich ihre Farbe ins Bläulichschwarze. Als Heil- und Würzmittel war Wacholder schon im alten Ägypten sowie bei den Griechen und Römern bekannt. Auch hierzulande hat er eine lange Tradition, was man schon an seiner Vielzahl an Zweitnamen wie Machandel, Kaddigbeeren und Krammetbeere ablesen kann.
Geschmack und Einsatzzwecke von Wacholderbeeren
Als Gewürz kommen in erster Linie getrocknete, ganze Wacholderbeeren zum Einsatz. Sie haben einen bittersüßen, herzhaften Geschmack mit einer harzigen Note und passen so hervorragend zu Sauerkraut, Wildgerichten, verschiedenen Fleischsorten, Fischsud, Pilzen, Marinaden und vielem mehr. Zudem sind sie unverzichtbar für einen klassischen Sauerbraten. Und auch beim Räuchern von Fisch, Fleisch, Speck und Wurst sorgen sie für einen würzigen Geschmack. Grundsätzlich passt Wacholder zu vielen kräftig-deftigen, fetten Gerichten. Und wie bereits erwähnt ist er essenzieller Geschmacksgeber für verschiedene Wacholderschnäpse wie Gin und Genever, aber auch in Likören und Magenbitter ist er enthalten.
Das Wesentliche zum Produkt im Überblick
- Handverlesene Riesen-Wacholderbeeren, ganz: für Sauerbraten, Sauerkraut, deftige Fleisch- und Wildgerichte uvm.
- Geschmack: würzig, bittersüß, leicht harzig
- Herkunft: Toskana / Italien
- Inhalt: 25 g
Ganze Beeren vor dem Servieren entfernen
Meist werden Wacholderbeeren den Gerichten ganz zugegeben. Da viele Menschen nicht auf sie beißen möchten, sollte man sie entweder vor dem Servieren entfernen oder zerdrückt verwenden.